Kommentare

  1. Andreas sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren der AfD,

    es ist sehr gut, dass die AfD BaWü hier eindeutig Stellung bezieht.

    Wenn man sich einmal den mittlerweile im Internet verfügbaren Bildungsplan anschaut wird deutlich, dass es eben nicht um Toleranz gegenüber bestimmten Gruppen geht, sondern um die Bekämpfung von Ehe und Familie.

    Ehe und Familie waren schon immer das Hassobjekt der Grünen. Das steht der Partei und ihren Anhängern natürlich auch frei.

    Es ist aber nicht hinnehmbar, wenn eine Partei ihre Regierungsverantwortung nutzt, um ihre Ideologie anderen aufzwingt. Das ist umso bedenklicher, als es sich bei den Betroffenen um Kinder handelt.

    Alle die nun wieder laut “Homophobie” oder ähnliches schreien, sollten sich einmal überlegen, wie sie reagieren würden, wenn andere, ihnen nicht genehme Ansichten, zum Pflichtstoff an den Schulen erhoben würden.

    Schule muss in einer Demokratie ein ideologiefreier Raum sein. Das unterscheidet eine Demokratie maßgeblich von einer Diktatur. Es ist geradezu kennzeichnend für Diktaturen, dass man versucht die nächste Generation zu vereinnahmen, indem man den Menschen von Kindesbeinen an eine bestimmte Ideologie vorgibt.

    An vielen Hochschulen und Universitäten sind politische Ideologien leider schon Pflichtfach. Viele Studenten müssen Kurse in Gender Mainstreaming belegen und werden darüber abgeprüft. Um ihr Studium zu bestehen, müssen sie sich also schon heute einer Ideologie unterwerfen.

    Das alles sind sehr bedenkliche Entwicklungen. Daher ist es gut, wenn die AfD sich dagegen stellt.

    MfG

    Andreas

    1. Theodora Galitzki sagt:

      100% Zustimmung von mir!

  2. Horst Koch sagt:

    Der Landesvorstand geht in seiner Stellungnahme von einer heilen Welt aus, in der tatsächlich Eltern ihre Kinder erziehen. Tatsache ist, dass Kinder sich gegenseitig in Peergroups erziehen. Das ist seit langem so und Facebook ist dabei ein kraftvoller Verstärker. Tatsache ist auch, dass Kinder ebenso wie Erwachsene ein Bedürfnis haben, Gruppenidenditäten zu entwickeln und Aggressionen gegen andere Gruppen aufzubauen und zu pflegen. Da wird dann schon auch mal über einen Schüler gelästert, der – statt Markenklamotten zu tragen – im ‘Aldilook’ herumläuft. Ein ebenso billiges wir beliebtes Merkmal der Gruppenbildung und damit der Ausgrenzung ist nun einmal die – wie inzwischen wohl niemand mehr anzweifeln wird – überwiegend angeborene sexuelle Ausrichtung. Es ist sehr wohl eine vordringliche Aufgabe der Schule, Kinder auf diese asozialen Verhaltensirrwege aufmerksam zu machen und darüber zu diskutieren. Die Eltern schaffen das nicht. Vom Gegenteil könnte mich allenfalls eine sozialpsychologische Feldstudie überzeugen und nicht der gut gemeinte Aufschrei eines Vaters.

    Ich schätze Herrn Lucke sehr. Aber seine Idee, Herr Hitzelsberger hätte ein Plädoyer für Familie abgeben sollen, ist comedyreif.

    Es ist sicherlich mein Fehler, dass ich gar nicht weiß, was denn die AfD familienpolitisch konkret tun will, um unser Land kinderfreundlicher zu machen. Propaganda für das klassische Rollenbild ist da wirklich bis zur Lächerlichkeit wenig. Aus Feldstudien geht übrigens hervor, dass sich junge Familien hinsichtlich der Arbeitsteilung nach wenigen Jahren am klassischen Modell orientieren. Überhaupt ist die heterosexuelle Zweierbeziehung ungebrochen dominant. Es fehlt nur an Kindern.

    Statt ideologischer Aufschreie wünsche ich mir von der AfD – für mich eine Partei der rationalen Mitte – sachliche Diskussion.

    1. liselotte sagt:

      Was heißt hier wenig? Was heißt hier klassisches Rollenbild? Will man Mutter sein, ist das schon gesellschaftlich der von Ihnen genannte ‘Aldilook’! Will man dann noch zuhause mit den Kindern bleiben, vertieft sich die Wahrnehmung sehr… Alles das, um die Kinder nicht völlig dieser Gehirnwäsche-Erziehung in den Schulen nicht völlig auszusetzen (Ganztagsschule – ganz in!). Man schafft es ja trotzdem – Frühsexualisierung der Kinder ab 4. (!) Klasse Grundschule… Da haben wir Eltern noch einen Brief bekommen, wie behutsam das Thema nun behandelt wird. Das Ergebnis: Kind wußte dann plötzlich, dass es Kondome mit Geschmack gibt. Ich kann gar nicht sagen, wie widerlich ich das ganze Geschehen finde. Ich kann auch gar nicht sagen, wie widerlich ich die ganze Elternschaft der Nichtsmerker, Bloßnichtnachdenker und Jasager finde. Es passiert alles direkt vor unseren Augen und die Welt tut so als wäre das ok. Man belegt Begriffe mit unnetten Assoziationen und schon will sich jedermann davon distanzieren. Wie armselig das ist.
      Aber wenn alles das bei Leuten im Kopf nicht ankommen sollte, dann denkt doch mal wenigstens daran, dass diese Kinder uns dann pflegen sollten. Nimmt man alle Werte raus, implantiert dafür den Dreck rein – beim Schlüsseziehen muss man dann kein großer Philosoph mehr sein.

    2. Sigmar sagt:

      Mehr grünen Schwachsinn gibt es nimmer.

    3. Rainer Brombach sagt:

      Man kann Ihnen nur zustimmen Herr Koch.

      Ich zitiere aus der offiziellen Begründung der von der AfD empfohlenen Petition:

      ” In „Verankerung der Leitprinzipien“ fehlt komplett die ethische Reflexion der negativen Begleiterscheinungen eines LSBTTIQ-Lebensstils, wie die höhere Suizidgefährdung unter homosexuellen Jugendlichen, die erhöhte Anfälligkeit für Alkohol und Drogen, die auffällig hohe HIV-Infektionsrate bei homosexuellen Männern, wie sie jüngst das Robert-Koch-Institut (5) veröffentlichte, die deutlich geringere Lebenserwartung homo- und bisexueller Männer, das ausgeprägte Risiko psychischer Erkrankungen bei homosexuell lebenden Frauen und Männern.”

      Die Initiatoren machen mit dieser Begründung Homosexualität für eine erhöhte Suizidgefährdung, ein ausgeprägtes Risiko psychischer Erkrankungen und eine erhöhte Anfälligkeit gegen Alkohol verantwortlich. Tatsache ist aber, dass diese Risiken nicht durch die Homosexualität ausgelöst werden, sondern durch die Stresssituationen aufgrund von homophobem Psychoterror. Diesem Stress sind bereits Kinder im Alter von 11 oder 12 Jahren ausgesetzt. Denn vielfacht erkennen die Kinder bereits in diesem Alter ihre sexuelle Identität. Zu dem Zeitpunkt sind sie aber noch nicht so gereift, dass sie derartige feindselige Angriffe von außen unproblematisch wegstecken können. Da sie sich mit Ihrer Entdeckung meist erst Jahre später anderen anvertrauen, gibt es auch keine Möglichkeit von außen, diesen Kindern beizustehen.

      Die Petenten argumentieren somit, dass Homosexualität minderwertig sei, weil sie zu psychischen Instabilitäten führen würde. Diese Instabilitäten fördern sie mit der eigenen Argumentation. Sie beteiligen sich somit an der Ausübung psychischen Stresses auf Kinder, und rechtfertigen mit den daraus resultierenden psychischen Problemen ihre eigene Diskriminierung. Damit nicht genug, sie nutzen diese Diskriminierung sogar dafür, um gegen staatliche Maßnahmen anzukämpfen, die die Kinder vor solchen Angriffen besser schützen und wappnen sollen, damit auch ihre zukünftigen Diskriminierungen erfolgreich sein können.

      Übrigens hängt eine Infektion mit HIV und anderen Geschlechtskrankheiten in keiner Weise mit Homosexualität zusammen. Ursache ist Promiskuität in Verbindung mit ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Daher liegt die tatsächliche Katastrophe bei HIV auch in Schwarzafrika, wo die Krankheit ganze Landstriche von Heterosexuellen im besten Alter infiziert und tötet.

      Es ist völlig unakzeptabel, dass eine sich liberal gebende Partei derartige Petitionen unterstützt. Wenn die AfD Baden-Württemberg den Bildungsplan der Landesregierung kritisieren will, sollte sie eigene Vorschläge entwickeln, und nicht unreflektiert auf die Machwerke von evangelikalen Hetzern zurückgreifen. Dieser Schritt ist umso unverständlicher, als die AfD gerade Herrn Hans-Olaf Henkel als Kandidaten für die Europawahl gekürt hat. Herr Henkel ist als überzeugter Liberaler ein großer Unterstützer der Gleichberechtigung Homosexueller, und hat Herrn Lucke für seine unsachliche Kritik an Hitzlsperger kritisiert.

      http://www.berliner-zeitung.de/politik/alternative-fuer-deutschland–afd–zurueck-ins-buergerliche-lager,10808018,25884696.html

      Hitzlsperger selbst setzt sich zwar nicht für die deutsche Familie ein. Er unterstützt aber seit Jahren HIV-infizierte Kinder in Südafrika. Defizite in sozialem Wissen und Engagement kann man daher weit besser der AfD attestieren.

      Ich habe die AfD als Bündnis zwischen Konservativen und Liberalen verstanden, um die Eurorettungspolitik gemeinsam zu bekämpfen. Jetzt sehe ich mich gezwungen, aufgrund der Entscheidung des Landesverbandes zwischen einer harten Währung und einem menschlicheren Miteinander in unseren Schulen zu wählen. Keine Frage, dass ich mich als Liberaler für die Menschlichkeit entscheide. Da wird auch der sehr geschätzte Herr Henkel nichts ändern. Er soll dieser Partei wohl nur als liberales Feigenblatt dienen, hinter der man rückwärtsgewandte Gesellschaftspolitik betreiben kann.

      1. Theodora Galitzki sagt:

        Was bekommen Sie für Ihren Beitrag?

      2. Theodora Galitzki sagt:

        Gutmenschen, wo man hinschaut… Und politisch korrekt!

      3. Hans-Joachim Burghart sagt:

        Ich unterstütze diese Petition, aber nicht wegen des von Ihnen, Herr Rombach, zitierten Absatzes, sondern, weil ich nicht will, dass unseren Kindern fächerübergreifend die wirklichen und vermeintlichen Probleme von sexuellen Randgruppen aufgedrängt werden; wobei einer masive Einflussnahme der selbsternannten Lobby dieser Randgruppen ins Schulgeschehen Tür und Tor geöffnet würde. Um homosexuelle Schüler und Erwachsene vor Mobbing zu schützen, braucht es nicht diesen Bildungsplan mit Querschnittsaufgabe “Akzeptanz sexueller Vielfalt”. Die meisten Lehrer haben auch bisher schon einer Diskriminierung von Homosexuellen usw. entgegengewirkt, das ist heute Konsenz. Was jetzt geplant ist, ist eine Aufwertung dieser Randgruppen, ihre Gleichstellung mit der Familie und damit die Abwertung der Familie.
        Dass Sie die Petition als “Machwerk von evangelikalen Hetzern” qualifizieren, zeigt, dass Sie selbst nicht in der Lage sind, “sine ira et studio” an die Sache heranzugehen.

      4. Thomas sagt:

        “Es ist völlig unakzeptabel, dass eine sich liberal gebende Partei derartige Petitionen unterstützt.”

        Eine liberale Partei kann keinesfalls diesen Bildungsplan unterstützen, da hier Gender-Theorien den Kindern gegen den Willen der meisten Eltern aufgezwungen werden. Zwang und Liberalismus vertragen sich aber nicht.

      5. Hans-Joachim Burghart sagt:

        Herr Brombach,

        ich habe die Petition unterzeichnet, nicht wegen, sondern trotz des von Ihnen beanstandeten Absatzes. Er ist im Ganzen nicht wesentlich. Es geht in der Petition nämlich nicht um eine wissenschaftliche Diskussion der Homosexualität, sondern um eine Verhinderung des grün-roten Bildungsplans in der vorliegenden Form. Ich will nicht, dass unsere Kinder fächerübergreifend mit den wirklichen und angeblichen Problemen winziger sexueller Minderheiten belabert werden und die Familie abgewertet wird. Die Förderung des Ansehens der Familie ist bezeichnenderweise nicht Querschnittsaufgabe im Bildungsplan, obwohl es um sie sehr schlecht steht: Hohe Scheidungsraten, wenig Kinder – die Deutschen nehmen in jeder Generation um ein Drittel ab. Das Hochpuschen der Homosexuellen in Medien und Schule in diesem grotesken Ausmaß bedeutet tatsächlich eine Abwertung der Familie. Die Diskriminierung von Homosexuellen, auch homosexueller Schüler, und anderer Minderheiten wird auch heute von keinem verantwortungsvollen Lehrer geduldet – dafür braucht es keine Verankerung der „Akzepanz sexueller Vielfalt“ als Querschnittsaufgabe. Die grün-roten Ideologen sollen die Finger weg von unseren Kindern nehmen.

        Sie nennen die Petition ein „Machwerk von evangelikalen Hetzern“. Damit zeigen Sie, dass sie selbst nicht „sine ira et studio“ sind.

      6. Rainer Brombach sagt:

        @Hans-Joachim Burghart
        Dass Sie diese Petition TROTZ der Begründung unterstützen, besagt doch nichts anderes, als dass auch für Sie diese Begründung nicht akzeptabel ist. Was in Deutschland als Hetze angesehen wird, dafür gibt es eine gesetzliche Definition. Sie steht in § 130 Strafgesetzbuch. Danach ist es strafbar, unwahre Tatsachenbehauptungen zu verbreiten, die geeignet sind eine Gruppe von Menschen verächtlich zu machen. Genau diese Definition erfüllt die Begründung zur Petition. Insoweit führe ich Ihre Kritik an meiner Wortwahl auf mangelnde Sachkenntnis zurück.

        Es geht nicht darum, was Sie persönlich unterschreiben, und ob sie statistisch gesehen mehr als ein Schüler pro baden-württembergischer Klasse als winzige sexuelle Minderheit ansehen. Ihre Ansichten zu Homosexualität und anderen gesellschaftlichen Fragen sind Ihre Privatsache, die mich gar nicht interessieren. Es geht darum, dass die AfD eine Partei ist, die sich wegen der Europolitik gegründet hat. Mit diesem Thema versucht sie Menschen mit unterschiedlichen politischen Auffassungen zu einen, um gemeinsam gegen die aktuelle Währungspolitik Widerstand leisten zu können. Das erfordert aber von allen Unterstützern die nötige Disziplin, damit sie Mitstreiter mit anderen politischen Ansichten nicht für ihre eigenen politischen Zwecke abseits des Euros einspannen. Mit anderen Worten. Ich kann mich nur dann bereit erklären, eine Partei zu wählen, die auch von Konservativen mit völlig anderen Wertvorstellungen geführt wird, wenn ich sicher ausschließen kann, dass diese Konservativen meine Stimme dazu missbrauchen, in anderen Politikfeldern Positionen durchzusetzen, die meinen eigenen Überzeugungen zutiefst widersprechen.

        Wer als Führungspersönlichkeit der AfD diese Partei mit einer konservativen Agenda ausstattet, kann sich nicht um liberale oder sozialdemokratische Wähler bemühen. Es wäre mir in meinem Leben niemals eingefallen gerade in Baden-Württemberg CDU zu wählen, weil dort Menschen mit Ihrer Auffassung überproportional vertreten sind. Genauso ist es für mich völlig ausgeschlossen, die Linkspartei zu wählen, auch wenn sich Oskar Lafontaine noch so kritisch gegenüber dem Euro gibt.

        Wenn Sie daher der AfD die Aufgabe zuweisen, eine in meinen Augen rückwärtsgewandte Gesellschaftspolitik zu betreiben, kündigen Sie das gemeinsame Bündnis mit Menschen anderer politischer Überzeugung zum Kampf gegen die Europolitik auf. Dann gibt es eben keine schlagkräftige Opposition gegen den Euro, und jede politische Richtung marschiert alleine und ohne Einfluss.

        Wenn Sie die Wählerwanderung bei der Bundestagswahl betrachten,

        http://www.sueddeutsche.de/politik/waehlerwanderung-und-statistiken-woher-die-union-millionen-waehler-bekam-1.1777776

        dann können Sie erkennen, dass gerade einmal 290.000 konservative CDU-Wähler AfD gewählt haben. Aus den Parteien mit traditionell größeren Sympathien für Homosexuelle wie Linke, SPD, Grüne und FDP hat die AfD hingegen 1.040.000 Wähler gewonnen. Der verschwindenden Minderheit gehören somit Sie an, und nicht die anderen. Versuchen Sie daher nicht, eine übergroße Mehrheit von Sympathisanten der AfD für Ihre rückwärtsgewandten gesellschaftspolitischen Ziele zu okkupieren.

        1. Hans-Joachim Burghart sagt:

          Herr Brombach,

          „die höhere Suizidgefährdung unter homosexuellen Jugendlichen, die erhöhte Anfälligkeit für Alkohol und Drogen, die auffällig hohe HIV-Infektionsrate bei homosexuellen Männern …, die deutlich geringere Lebenserwartung homo- und bisexueller Männer, das ausgeprägte Risiko psychischer Erkrankungen bei homosexuell lebenden Frauen und Männern“
          - das sind keine „unwahre Tatsachenbehauptungen …, die geeignet sind eine Gruppe von Menschen verächtlich zu machen“. Das ist so wenig Hetze, wie wenn ein Schwuler erzählt, dass es bei Heteros eine hohe Scheidungsrate gibt, dass in Familien vernachlässigte Kinder existeren usw. Ihr Bemühen, mangelnde Argumentationskraft durch verbale Peitscheniebe wettzumachen, ist durchsichtig.

          „Ihre Ansichten zu Homosexualität und anderen gesellschaftlichen Fragen sind Ihre Privatsache, die mich gar nicht interessieren.“ Aha, aber Ihre Ansichten interessieren die Leser hier?

          „Aus den Parteien mit traditionell größeren Sympathien für Homosexuelle wie Linke, SPD, Grüne und FDP hat die AfD hingegen 1.040.000 Wähler gewonnen.“ Dieser Satz ist daneben. Diese Wähler sind nicht „aus den Parteien mit traditionell größeren Sympathien für Homosexuelle“, sondern es sind in der großen Mehrheit Nichtmitglieder, die diese Parteien oft nur als geringstes Übel gewählt haben. Vielen, die Grüne wählen, geht es um Umweltschutz, die meisten SPD und Linke-Wähler wollen soziale Sicherheit, nicht das Propagieren sexueller Vielfalt als Querschnittsaufgabe an der Schule. Im Wahlprogamm der AfD fanden sie nicht nur die Eurokritik vor, sondern auch die Aussage, die Familie sei die Keimzelle der Gesellschaft; die Einwanderung ins soziale Netz werde abgelehnt und anderes. Schön, dass 4,7% hier das Kreuzchen gemacht haben. Es könnten 10 bis 20 Prozent sein, wenn die AfD die von den Etablierten ignorierten Belange offensiver vertreten würde.

  3. Rolf Weichert sagt:

    Wer reich ist kann seine Kinder in Schweizer Internaten schicken. Wer Arm ist kann nur auswandern. Das ist ein weiterer Grund warum die deutsche Wirtschaft keine Fachkräfte bekommt.

  4. volker rotter sagt:

    Hallo Herr Koch,
    ich glaube, Sie haben nicht verstanden, worum es der Landesregierung geht. Es geht in erster Linie darum, die Gender-Ideologie durchzusetzen, Die geht davon aus, dass Geschlecht keine biologische, sondern eine soziale Kategorie ist. Also ist Geschlecht eine geschaffene, kuenstliche Zuordnung, die es abzuschaffen gilt. Das was vor 1989 die Klasse war, ist nun das Geschlecht. Es geht hier um Dekonstruktion. Die Eigentuemlich frei beschaeftigt sich seit Jahren mit dem Thema, hier ein Link: http://ef-magazin.de/2014/01/13/4836-minderheitenpolitik-mehr-diskriminierung-wagen

    Bez. Lucke. Das sollte man sich mal fragen, wieso die Medien nun genau auf diesem einen kleinen Zitat, was obendrein noch falsch zitiert wurde, rumreiten. Die Rede von Lucke dauerte ja wohl eine Stunde …

  5. Rudi Grom sagt:

    Zur sachlichen Diskussion:

    Bildungsplan 2015 / Arbeitspapier, welches im Wesentlichen den Alaß der Petition darstellt::
    http://www.kultusportal-bw.de/site/pbs-bw/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/kultusportal-bw/Bildungsplanreform/Arbeitspapier_Leitprinzipien.pdf
    siehe auch generell: http://www.kultusportal-bw.de/,Lde/Startseite/schulebw/bildungsplanreform2015

    Inhalt der Petition:
    https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

    Ob oder nicht berechtigte Kritik – jeder mag sich nun selbst ein Bild machen…

  6. Frank Grossmann sagt:

    Als Vater von drei Kindern und im Elterbeirat der Schule bin ich ja schon froh in Sachsen zu wohnen.
    Die Grünen hatten ihre Wurzeln schon immer auch neben der Öko.- und Atomkraftbewegung in pädophilen Netzwerken. Ich habe Herrn V. Beck im DLF reden gehört. Es war einfach grauslig für einen “normalen” Menschen. Die Polizei brüstet sich Kinderpornoringe international auszuheben und diese Leute fordern im Ernst ein Adoptionsrecht für Kinder.
    Bei wem schläft denn der kleine Junge aus Rumänien, bei Mama Papa oder bei Papa Papa.

  7. Robert Baust sagt:

    Es ist zum verrueckt werden mit dieser gruen roten Regierung

  8. Anna sagt:

    Als Mutter zweier mittlerweile beinahe erwachsener Söhne bin ich nunmehr heilfroh, meine Kinder dieser Indoktrinierung nicht ausgesetzt zu sehen. Erziehung und Wertevermittlung gehört in die Hände der Familien. Schon schlimm genug, dass etliche Mütter heutzutage gezwungen sind, ihre noch sehr jungen Kinder in fremde Hände geben zu müssen, um der Wirtschaft frei zur Verfügung stehen zu können. Oftmals ohne Wahl, da einfach der Lebensunterhalt sichergestellt werden muss.

    Dieses Land “züchtet” sich auf diesem Wege, und auch auf dem Wege der Massenmanipulation bereits an Schulen, die nächsten Konsumzombies, welche ihrer Individualität vollends durch UM-Erziehung beraubt wurden und bereitwillig im “Gleichschritt” marschieren.
    Wenn ich heute noch einmal vor der Wahl stünde, Kinder zu bekommen, ich würde auch keine mehr in diese Welt setzen. “Fachkräfte” bekommen wir ja jetzt haufenweise *Ironie aus

  9. Stephan Wunsch sagt:

    Die rotgrüne Regierung in BW forciert in ihrem Bildungsplan ‘Akzeptanz sexueller Vielfalt’.
    Kurz gesagt bedeutet das, den Kindern soll von den Lehrern erzählt werden, dass alle sexuellen Präferenzen und Spielarten gleichwertig sind.
    Schwule, Lesben, Transsexuelle, Intersexuelle, Genderswitcher, Transvestiten usw.
    (die Basis der menschlichen Existenz per se, die Heterosexualität, wird überhaupt nicht erwähnt, seltsam, das…)

    Wenn Sie nicht sofort jedem dieser Begriffe eine konkrete sexuelle Präferenz zuordnen können, geht es Ihnen wie den meisten Eltern.
    Und natürlich wie allen Kindern.
    Das muss gändert werden, findet rotgrün! Erzählt den Kindern, was gehen kann!

    Nun ist aus der Historie der Grünen bekannt, dass das mit dem Schutz von Kindern vor sexuellen Übergriffen Erwachsener nicht immer streng verstanden wurde.
    Päderasten waren bei den grünen keine Splittergruppe, so sagen jedenfalls diverse seriöse Medienberichte.
    Inzwischen sind die Grünen in Baden-Württemberg an der Regierungsmacht – und ‘sexuelle Vielfalt’ wird nun auf den Lehrplan für die Kinder gesetzt.
    Wer kann da Böses dabei denken, gar böswillig einen Kontext erkennen zu gewissen Präferenzen gewisser Grüner?

    Die Grünen-Fraktionschefin Edith Sitzmann sagt: „Die Akzeptanz sexueller Vielfalt gehört mit zu den Grundprinzipien einer pluralen Gesellschaft.“
    Sie vergisst zu sagen: der pluralen Gesellschaft ERWACHSENER.
    Es mag der rotgrünen Lebenswelt fremd sein: Kinder und Jugendliche bilden ihre Akzeptanz oder Ablehnung sexueller Präferenzen erst aus.
    Sie brauchen dazu keine hilfreichen Hinweise einschlägig interessierter Erwachsener.

    Wer, wie die Ideologen sexueller Beliebigkeit den Heranwachsenden die diversen Varianten im Schulunterricht erläutert, will nicht nur informieren.
    Sondern Appetit erzeugen auf all diese Dinge. Das ist wie mit Apps im Appstore bei Apple. Oder bei jüngeren wie mit Süßigkeiten an der Kasse im Supermarkt.

    Herr Kretschmann meint: Die Gegner des Bildungsplans, die in einer Internetpetition mehr als 125.000 Unterschriften gesammelt haben, sind “religiös imprägniert”.
    Herr Kretschmann ist offenbar gegen Anstand und Vernunft imprägniert. Er versteigt sich sogar zu

    “Die von Teilen der evangelischen und katholischen Kirchen vorgebrachten Argumente, die Jugendlichen würden dadurch in ihrer sexuellen Identität beeinflusst, sind nicht nachvollziehbar.”

    Noch Fragen, Vater, Mutter, Kind?

    [url=https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens]Hier[/url] geht es zur Petition.

    1. Theodora Galitzki sagt:

      Ich habe die gleiche Meinung zum Thema. Zeigen, was geht und anstiften alles auszuprobieren. So wird eine neue Gesellschaft von den Wurzeln an erzeugt. Das hat Methode! Wie in der ehem. DDR. Fehlen noch die Fahnenappelle, aber die kommen irgendeiner Form auch noch. Sie und Er werden abgeschafft, Schweden ist hierzu Vorreiter im Großversuch. Die Grünen sind unser Katalysator im Siechtum und Untergang!

  10. Zeisix sagt:

    Dieser politisch-korrekte Mist liegt für mich auf dem gleichen Niveau wie die frühkindliche Sexualisiserung bei den Mohammedanern, wo diejenigen, die einen Pimmel haben, spätestens mit 6 jahren aussortiert und verhätschelt werden und die anderen in einen Sack gesteckt und nicht mehr Fahrradfahren und Schwimmen dürfen.

    Ich finde beides zum K.

    Bürokraten und Politiker sollen uns überhaupt keine Ideologien predigen oder verordnen, schon gar nicht unseren Kindern, vor allem keine religiösen.

    Sie sollen das tun, wozu sie da sind: Einen freien und klaren Rechtsraum schaffen, in dem alle gleich sind, und dies von einer Polizei und Justiz kontrollieren lassen, die keine Angst haben muß, in bestimmten Stadtteilen überhaupt tätig zu werden und schon dadurch z. B. de fakto Sondergesetze für agressive Minderheiten zu dulden.

  11. Torsten Ilg sagt:

    Hiermit protestiere ich gegen die Begründung der AfD Baden-Württemberg, den Bildungsplan 2015 abzulehnen. Die sexuelle Vielfalt gehört unbedingt in den Sexualkundeunterricht staatlicher Schulen, da nur so bestehende Vorurteile und Diskriminierung von Homosexuellen in der Gesellschaft abgebaut werden können. Es gehört selbstverständlich in einer aufgeklärten Gesellschaft dazu, sich mit dem Thema Homosexualität positiv zu beschäftigen. Das hilft nicht nur betroffenen Schülerinnen und Schülern, sondern schafft das dringend notwendig Klima der Toleranz. Deshalb distanziere ich mich von obiger Presseerklärung, die in keiner Weise programmatisch begründet ist. Die vom Grundgesetz geschützten Werte von Ehe und Familie, dürfen infolge der aktuellen Rechtsprechung durch das Bundesverfassungsgericht, nicht auf die heterosexuelle Orientierung allein beschränkt werden. Außerdem sind vor Gesetz alle Menschen gleich und die Würde des Menschen ist unantastbar! Es handelt sich also offenbar um einen Alleingang des AfD Landesverbands Baden-Württemberg.

    1. KonradGeorg sagt:

      Das Bundesverfassungsgericht

      ist nicht neutral, sondern ein Ideologenhaufen, der nach seinen Interessen das Grundgesetz beugt: seine ideologischen Interessen wohlgemerkt. Den hier noch angebrachten Vergleich …

      Bloß eine Lappalie in diesem Rahmen:
      Man darf Soldaten als Mörder bezeichnen, Leute, die geschäftsmäßig Tag für Tag ganz kleine Menschen umbringen, aber nicht.

      Aus ideologischen Gründen wohlgemerkt, hat man beim Kruzifixurteil in Bayern sowohl die Kulturhoheit des Landes, als auch die Bayerische Verfassung übergangen, in der die Christliche Gemeinschaftsschule durch einen Volksentscheid festgeschrieben worden ist. Dabei hat man sich nicht gescheut, eine sektorale Ein-Mann-Diktatur einzurichten. Jeder, also Einzelpersonen können gegen die Mehrheit ihre willkürlichen Ansichten durchsetzen und die Entfernung des Kreuzes aus den Klassenräumen verlangen. Streng demokratisch????

      Willkür ebenso beim Abtreibungs”recht”, der Homo”ehe”. Dagegen steht die mimosenhafte Sensibilität zB bei der Sicherungsverwahrung. Seriös sieht für mich anders aus.

      Das wichtigste Aufklärungsbuch derzeit ist für mich: Jan Fleischhauer “Unter Linken”.

    2. Theodora Galitzki sagt:

      Wir alles sind gleich, nur manche sind gleicher. So ein Schwachsinn, niemand ist gleich! Homosexualität etc. Gehört ausschließlich in die Privatsphäre der Menschen!!! Mich stört das ständige Missionieren bzgl. Toleranz und sexuellen Ausübungen. Ich will nicht ständig von einer Minderheit (Homosexuelle etc.) bedrängt werden, das gut zu finden. Laßt mich mit Euren Sexpraktiken und Vorlieben in Frieden!

    3. Volker Rotter sagt:

      Ich zitiere: “Die sexuelle Vielfalt gehört unbedingt in den Sexualkundeunterricht staatlicher Schulen, da nur so bestehende Vorurteile und Diskriminierung von Homosexuellen in der Gesellschaft abgebaut werden können”

      So,so, also wenn es keine schuliche Indoktrination gibt, dann nix Toleranz? Können Sie mir mal bitte sagen, wo in Deutschland Schwule unterdrückt werden? Selbst Transen werden doch heute allerhöchstens angeglotzt.
      Sie überschätzen überdies die Wirkkraft staatlicher Erziehung. Gott sei Dank, sonst hätte die Sowjet-Union sicher gesiegt.

    4. Thomas sagt:

      “Die sexuelle Vielfalt gehört unbedingt in den Sexualkundeunterricht staatlicher Schulen, da nur so bestehende Vorurteile und Diskriminierung von Homosexuellen in der Gesellschaft abgebaut werden können.”

      Richtig. Nur geht es hier nicht um den Sexualkundeunterricht. Es sollen 25 Fächer umgebaut werden um Gender-Theorien zu verbreiten. Bitte lesen Sie den Bildungsplan und schauen Sie sich selber an, dass es hier nicht um Erziehung zur Toleranz geht, sondern um eine Ideologie.

  12. ThFuegner sagt:

    die Bevorzugung Homosexueller durch Organe der PC geht mir auf die Nerven, ich empfinde es mittlerweile als UNDEMOKRATISCH, und zwar deswegen:
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article117099367/Die-grenzenlose-Emanzipation-einer-Minderheit.html
    MEIN Problem:
    Homosexuelle haben, als Folge ihrer Minderheitssituation, eingeschränkte Möglichkeiten der Partnerwahl.
    Homosexualität kann, neben genetischer Prägung, übergriffiger Mutter- Sohn- Beziehung wesentlich mit gefördert werden durch Missbrauch in der Adoleszenz. Dieses Ziel zur Verbreitung von Homosexualität ist NICHT im Interesse der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft, Das gilt es daher im Sinne des Art. 6 GG zu verhindern. (Aufgabe des Staates: Schutz der i. S. des Gesetzgebers “traditionellen” Familie). Förderung von Homosexualität läuft diesem Verfassungsauftrag zuwider, wäre demnach grundgesetzwidrig!
    Der Anspruch Homosexueller auf Kindererziehung öffnet der Verbreitung durch Missbrauch Tür und Tor. Die Pädophilie- Initiative V. Becks ging in diese Richtung, weswegen die Grünen zu Recht in der Kritik stehen.

  13. Andra Branacher sagt:

    Ich finde mal wieder, daß hier beide Seiten durchaus Recht haben. Es ist die Frage, wie das Ganze konkret umgesetzt werden soll:

    Im Rahmen des Sexualkundeunterrichtes auch zu erwähnen, daß es neben der traditionellen “Paarungsmöglichkeit” auch noch andere Formen von Liebe, Sexualität und Partnerschaft gibt, und auch eine Minderheit von Menschen, die ihre sexuelle Identität nicht eindeutig festlegen können/wollen, fände ich gut und wichtig.

    Wenn aber tatsächlich – und das ist den rot-grünen Bildungsideologen leider zuzutrauen – hier eine Art alternatives multi-sexuelles Hippitum angepriesen werden soll (ähnlich verklärt, wie uns bisher Multi-Kulti verkauft wurde) – dann wäre ich dagegen. (Und Kondome mit Geschmack gehören definitiv nicht in den Aufklärungsunterricht einer Grundschule).

    Das ganze ist ein durchaus sensibles Thema für viele Menschen, und hier ist ein sehr verantwortungsvoller Umgang gefragt – im Sinne der Kinder. Ideologie hat im Unterricht nichts zu suchen. Aufklärung und Aufforderung zu Toleranz schon.

    AfD Mitglied NRW und Mutter von schulpflichtigen Kindern

  14. Thomas sagt:

    Lieber Torsten,

    Den Schülern Toleranz beizubringen ist ein positives Unterfangen und Niemand hat etwas dagegen. Aber, hast Du den Bildungsplan auch gelesen? Der Plan sieht in seiner Intensität eher nach Gehirnwäsche als nach Aufklärung aus. Ist diese Holzhammer-Methode — 25 Fächer sind davon betroffen — wirklich im Sinne der Homosexuellen? Oder ist schiesst es nicht doch eher über das Ziel hinaus? Man sollte doch auch auf die Empfindlichkeiten der Eltern Rücksicht nehmen, oder?

    Zudem ist der Plan mit der unwissenschaftlichen und unlogischen Gender-Theorien verknüpft. Diese führt zwar zu Toiletten für das dritte Geschlecht und zu Sprachverhunzungen à la Binnen-I , verbessert aber unser reales menschliches Zusammenleben nicht im Geringsten. Zudem sind diese Gender-Theorien auch noch inkompatibel mit den biologischen Realitäten und erklärt Sexualität zum Konstrukt. Wäre Sexualität aber ein Konstrukt, dann könnte man diese jederzeit auch Neu-konstruieren und damit auch ändern. Kann man das wirklich?

    Ganz seltsam wird die Sache, wenn die Schulreform gegen den mehrheitlichen Willen der Eltern eingeführt wird; das ist im höchsten Grade illiberal und transformiert die Position der Eltern vom Partner der Schule zum Untertanen des grün-roten Landes. Die Eltern sollten aber das letzte Wort haben, wenn es um die Sexualisierung und Sexualerziehung der Kinder geht.

  15. Markus Estermeier sagt:

    Ich denke wir stehen hier wieder einmal vor einem Problem, das dauerhaft mit allen Interessengruppen (Lobby’s) auftaucht. Es werden organisierte Strukturen aufgebaut, um Missstände, Ungerechtigkeiten oder irgend welche Benachteiligungen anzuprangern. Werden diese vermeintlichen oder auch tatsächlichen Kritikpunkte durch die Mehrheitsgesellschaft anerkannt und bereinigt, hätten diese Organisationen eigentlich keine Existenzberechtigung mehr und müssten sich auflösen. Tun sie das? Nein! Entweder suchen sie nach neuen Themen, oder sie schlachten das alte mit immer unverschämteren Forderungen weiter aus.
    Aus menschlicher Sicht irgendwie verständlich. Welcher Verbandspräsident nebst Anhang verlässt schon freiwillig ein lukratives und/oder prestigeträchtiges Amt.

    1. Markus Estermeier sagt:

      Bestes Beispiel ist die Entstehungsgeschichte von “Bündnis90/Die Grünen”.

  16. Uwe Lehmann sagt:

    Ich bin sehr enttäuscht in welche Richtung die AfD abdriftet. Für mich war es eine wirkliche Alternative zu den etaplierten Parteien. Sollte es in diese Richtung weitergehen dann hat die AfD nur 1x meine Stimme und Unterstützung bekommen. Schade ……

  17. Markus Estermeier sagt:

    Herr Lehmann

    Was haben Sie von einer neugegründeten Partei erwartet? Die Gründungsmitglieder haben sich mit dem volkswirtschaftlich wichtigsten Teil der Politik auseinander gesetzt. Und das ist nun mal die Finanzpolitik. Dass in Diskusionen und Befindlichkeiten auch andere Themen von Bedeutung sind ist wohl selbstverständlich. Der Kern der Sache ist aber, was kann sich unser Staat leisten und was hat höchste Priorität.
    Wenn das Staatssäckel voll ist, kann man mit allen möglichen Pilotprojekten spielen. Diese komfortable Situation haben wir aber leider schon lange nicht mehr. Im hier beschriebenen Fall wird von unserer Politkaste wieder einmal ein Thema hochgekocht, das so wichtig ist wie ein Kropf. Unsere grün-rot-schwarz-gelben Prioritätenumverteilungsspezialisten lenken mit ihren Nebenkriegsschauplätzen von den Hauptproblemen ab. Logisch! Falls sie davon tatsächlich eine Ahnung hätten, trennt sie zumindest zur Lösung eine Entfernung intergalaktischen Ausmasses.
    Blödsinnige Gesetze, Verfügungen, Verordnungen usw. die nur Zeit und Geld kosten, keinen erkennbaren Nutzen bringen, und nebenbei in ihrem Ursprung noch nicht einmal durchführbar sind, hatten wir die letzten Jahre mehr als genug.

    Also beschränken wir uns in den Anforderungen an die AfD erst einmal auf das Wesentliche. Alles andere ergibt sich später, wenn sie einmal eine Stimme im Parlament haben.

    Nebenbei: So ein blog ist doch auch eine gute Gelegenheit, die eigenen Gedanken zu verschiedenen Themen mit anderen zu diskutieren. Auch wenn es nicht zum Themenkoplex oder den Zielen der Partei gehört.

    Mit freundlichen Grüssen